Die Bachelorarbeit untersucht das Potenzial des Weiterbauens im Bestand anhand des Areals des
ehemaligen Kantonsspitals Baden (KSB) in Dättwil. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, städtebaulicher
und demografischer Veränderungen stellt sich die zentrale Frage, wie bestehende Infrastrukturen räumlich
und programmatisch transformiert werden können, um zukünftige Anforderungen an Lebensraum, soziale
Teilhabe und nachhaltige Entwicklung zu erfüllen. Ziel der Arbeit ist es, die vorhandene Bausubstanz nicht
als begrenzenden Rahmen, sondern als Ressource zu begreifen, die durch behutsame Weiterentwicklung
neue Perspektiven für gemeinschaftliches Leben eröffnet.
Das Projekt versteht das ehemalige Spitalareal als Möglichkeitsraum für ein vielschichtiges Zusammenspiel
von Bildung, Kultur, Arbeit, Erholung und Ernährung. Der Bestand dient als Bühne für neue Formen des
Zusammenlebens und öffnet sich zur Nachbarschaft. Es entstehen Begegnungsorte, Rückzugsräume und
öffentliche Verbindungen, die Dättwil räumlich und sozial stärken. Dabei wird die Identität des Ortes ernst
genommen, geprägt durch seine landwirtschaftliche Vergangenheit, die Nähe zur Natur und die Bedeutung
lokaler Strukturen wie dem Schulhaus Höchi als kulturellem Zentrum.
Im Zentrum steht die Idee, für die Dättwiler*innen einen Ort zu schaffen, der ihre Geschichte aufnimmt und
gleichzeitig neue Zukunftsbilder zulässt. Durch die Auseinandersetzung mit der Chronikgruppe Dättwil
entstand der Wunsch, das Areal zu einem Stück Dorf und zu einem neuen Lieblingsplatz zu gestalten. Der
Aussenraum wird Teil des Alltagslebens, die Natur nicht nur inszeniert, sondern aktiviert: Landwirtschaft
wird durch Formen wie Vertical Farming zurück ins Zentrum geholt, Forschung zu Heilpflanzen tritt in einen
sinnstiftenden Dialog mit dem benachbarten Neubau des Kantonsspitals. Ernährung, Gesundheit und
sozialer Zusammenhalt werden räumlich verknüpft – ein Gegenentwurf zur Trennung von Leben, Arbeiten
und Produzieren. Die Hoffnung der Arbeit ist es, durch eine ortsbezogene, ganzheitliche Strategie einen
lebendigen Ort zu schaffen, der in der Vergangenheit wurzelt und zukunftsfähige Lebensmodelle erprobt.
Ein neues Stück Dorf (Ein neuer Lieblingsplatz entsteht)
Beschreibung
Die Bachelorarbeit untersucht das Potenzial des Weiterbauens im Bestand anhand des Areals des
ehemaligen Kantonsspitals Baden (KSB) in Dättwil. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, städtebaulicher
und demografischer Veränderungen stellt sich die zentrale Frage, wie bestehende Infrastrukturen räumlich
und programmatisch transformiert werden können, um zukünftige Anforderungen an Lebensraum, soziale
Teilhabe und nachhaltige Entwicklung zu erfüllen. Ziel der Arbeit ist es, die vorhandene Bausubstanz nicht
als begrenzenden Rahmen, sondern als Ressource zu begreifen, die durch behutsame Weiterentwicklung
neue Perspektiven für gemeinschaftliches Leben eröffnet.
Das Projekt versteht das ehemalige Spitalareal als Möglichkeitsraum für ein vielschichtiges Zusammenspiel
von Bildung, Kultur, Arbeit, Erholung und Ernährung. Der Bestand dient als Bühne für neue Formen des
Zusammenlebens und öffnet sich zur Nachbarschaft. Es entstehen Begegnungsorte, Rückzugsräume und
öffentliche Verbindungen, die Dättwil räumlich und sozial stärken. Dabei wird die Identität des Ortes ernst
genommen, geprägt durch seine landwirtschaftliche Vergangenheit, die Nähe zur Natur und die Bedeutung
lokaler Strukturen wie dem Schulhaus Höchi als kulturellem Zentrum.
Im Zentrum steht die Idee, für die Dättwiler*innen einen Ort zu schaffen, der ihre Geschichte aufnimmt und
gleichzeitig neue Zukunftsbilder zulässt. Durch die Auseinandersetzung mit der Chronikgruppe Dättwil
entstand der Wunsch, das Areal zu einem Stück Dorf und zu einem neuen Lieblingsplatz zu gestalten. Der
Aussenraum wird Teil des Alltagslebens, die Natur nicht nur inszeniert, sondern aktiviert: Landwirtschaft
wird durch Formen wie Vertical Farming zurück ins Zentrum geholt, Forschung zu Heilpflanzen tritt in einen
sinnstiftenden Dialog mit dem benachbarten Neubau des Kantonsspitals. Ernährung, Gesundheit und
sozialer Zusammenhalt werden räumlich verknüpft – ein Gegenentwurf zur Trennung von Leben, Arbeiten
und Produzieren. Die Hoffnung der Arbeit ist es, durch eine ortsbezogene, ganzheitliche Strategie einen
lebendigen Ort zu schaffen, der in der Vergangenheit wurzelt und zukunftsfähige Lebensmodelle erprobt.