Der obsolete, schlafende Riese: Das alte Kantonsspital Baden in Dttwil bereitet sich auf seinen
Abriss vor. Unmittelbar daneben steht bereits seine Nachfolgerin: Agnes. Die beiden Gebude wirken
wie Geschwister, deren Kommunikation sich auf ein Minimum beschrnkt Ð sowohl akustisch als auch
visuell. Die KSB-Strategie sieht alle 50 Jahre einen Spitalneubau neben dem bestehenden Bau vor;
der Altbau wird rckgebaut und durch einen begrnten Park ersetzt. Diese absehbare Vergnglichkeit
verbindet Alt- und Neubau zu einer Schicksalsgemeinschaft.
Die Thesis beschftigt sich mit der Frage, welche baulichen und programmatischen Interventionen
notwendig sind, um den Bestand so zu transformieren, dass ein Neubau auf der grnen Wiese
berflssig wird. Durch etappenweise Eingriffe im Sockel sollen die beiden Spitler mehr Raum zum
Atmen erhalten, sich ergnzen und voneinander profitieren. Mit rund 50’000/m² Nutzflche wird das
Spital zum Resonanzkrper: Es bietet Raum, um auf Schwingungen Ð sprich: die Bedrfnisse des
neuen Spitals Agnes und der Gemeinde Dttwil Ð zu reagieren. Der geplante Abriss wird dabei zur
ersten Etappe eines Transformationsprozesses. Mit dieser ersten Umnutzung verliert der
Planungsprozess seine Linearitt; er wird kontingent Ð offen fr Bewegung, Nutzungsvernderung
und die Neuinterpretation von Raum und Zeit. Der unsichtbare Schutzschild der monokulturellen
Spitalnutzung wird aufgebrochen und zugnglich gemacht. In 50 Jahren bildet die bestehende
Primrstruktur des Sockels das Rohgerst fr ein neues Innenleben. Ein anpassungsfhiges
Konstruktions- und Raumsystem wird entwickelt, das den Anforderungen an Raumanordnung und
Gebudetechnik gerecht wird.
Der obsolete, schlafende Riese: Das alte Kantonsspital Baden in Dttwil bereitet sich auf seinen
Abriss vor. Unmittelbar daneben steht bereits seine Nachfolgerin: Agnes. Die beiden Gebude wirken
wie Geschwister, deren Kommunikation sich auf ein Minimum beschrnkt Ð sowohl akustisch als auch
visuell. Die KSB-Strategie sieht alle 50 Jahre einen Spitalneubau neben dem bestehenden Bau vor;
der Altbau wird rckgebaut und durch einen begrnten Park ersetzt. Diese absehbare Vergnglichkeit
verbindet Alt- und Neubau zu einer Schicksalsgemeinschaft.
Die Thesis beschftigt sich mit der Frage, welche baulichen und programmatischen Interventionen
notwendig sind, um den Bestand so zu transformieren, dass ein Neubau auf der grnen Wiese
berflssig wird. Durch etappenweise Eingriffe im Sockel sollen die beiden Spitler mehr Raum zum
Atmen erhalten, sich ergnzen und voneinander profitieren. Mit rund 50’000/m² Nutzflche wird das
Spital zum Resonanzkrper: Es bietet Raum, um auf Schwingungen Ð sprich: die Bedrfnisse des
neuen Spitals Agnes und der Gemeinde Dttwil Ð zu reagieren. Der geplante Abriss wird dabei zur
ersten Etappe eines Transformationsprozesses. Mit dieser ersten Umnutzung verliert der
Planungsprozess seine Linearitt; er wird kontingent Ð offen fr Bewegung, Nutzungsvernderung
und die Neuinterpretation von Raum und Zeit. Der unsichtbare Schutzschild der monokulturellen
Spitalnutzung wird aufgebrochen und zugnglich gemacht. In 50 Jahren bildet die bestehende
Primrstruktur des Sockels das Rohgerst fr ein neues Innenleben. Ein anpassungsfhiges
Konstruktions- und Raumsystem wird entwickelt, das den Anforderungen an Raumanordnung und
Gebudetechnik gerecht wird.