Das ehemalige Kantonsspital Baden in Dättwil steht im Fokus dieser Bachelorarbeit. Anstelle des
Abrisses wird ein Ansatz zur selbstbestimmten Weiterentwicklung des Bestands verfolgt. Die These
lautet: Dättwil, das in der Vergangenheit wenig Einfluss auf übergeordnete Entscheidungen hatte, soll
durch Mitsprache und Mitgestaltung auf dem Areal an Selbstbestimmung gewinnen. In der Analyse
wurden die Geschichte Dättwils recherchiert und Interviews mit Personen aus Dättwil geführt, um ein
Verständnis der Wahrnehmungen und Bedürfnisse zu gewinnen.
Die zentrale Fragestellung lautet: Wie kann auf dem alten KSB ein Rahmen geschaffen werden, der
Mitsprache und Mitgestaltung ermöglicht? Grundlage ist die Gründung der Dättwiler Genossenschaft.
Die Genossenschaft verwaltet die Freiräume und bietet ein Angebot, das den Bewohner:innen
Mitgestaltungsmöglichkeiten im eigenen Wohnen sowie in den genossenschaftlichen Aussenbereichen
bietet.
Durch die Öffnung des Sockels mittels einer Strassengasse entsteht eine urbane Verbindungsachse
von der Bushaltestelle zum neuen Spital. Zu dieser Gasse orientiert sich das Gewerbe und an
prominenter Stelle entsteht eine Aula, die für Generalversammlungen, Diskussionen und kulturelle
Anlässe genutzt werden kann. So wird der Sockel aktiviert und die ersten nötigen Gefässe für die
Genossenschaft werden bereitgestellt.
Das Wohnangebot bietet verschiedene Abstufungen von Wohnen im kompletten Selbstausbau bis hin
zu fertig ausgebautem Wohnen. Im Sockelgebäude steht den Bewohner:innen ein hoher
Gestaltungsspielraum zur Verfügung, wobei auch Küche und Nasszellen eigenständig weiter ausgebaut
werden. Im Bettenhochhaus hingegen kann auf bestehende Strukturen zurückgegriffen werden, was
einen niederschwelligen Einstieg in den Selbstausbau ermöglicht.
Der Entwurf schafft Raum für gemeinsames Aushandeln. So wird das KSB, das selbst ein Symbol der
Fremdbestimmung war, zu einem Ort der Mitbestimmung.
Das ehemalige Kantonsspital Baden in Dättwil steht im Fokus dieser Bachelorarbeit. Anstelle des
Abrisses wird ein Ansatz zur selbstbestimmten Weiterentwicklung des Bestands verfolgt. Die These
lautet: Dättwil, das in der Vergangenheit wenig Einfluss auf übergeordnete Entscheidungen hatte, soll
durch Mitsprache und Mitgestaltung auf dem Areal an Selbstbestimmung gewinnen. In der Analyse
wurden die Geschichte Dättwils recherchiert und Interviews mit Personen aus Dättwil geführt, um ein
Verständnis der Wahrnehmungen und Bedürfnisse zu gewinnen.
Die zentrale Fragestellung lautet: Wie kann auf dem alten KSB ein Rahmen geschaffen werden, der
Mitsprache und Mitgestaltung ermöglicht? Grundlage ist die Gründung der Dättwiler Genossenschaft.
Die Genossenschaft verwaltet die Freiräume und bietet ein Angebot, das den Bewohner:innen
Mitgestaltungsmöglichkeiten im eigenen Wohnen sowie in den genossenschaftlichen Aussenbereichen
bietet.
Durch die Öffnung des Sockels mittels einer Strassengasse entsteht eine urbane Verbindungsachse
von der Bushaltestelle zum neuen Spital. Zu dieser Gasse orientiert sich das Gewerbe und an
prominenter Stelle entsteht eine Aula, die für Generalversammlungen, Diskussionen und kulturelle
Anlässe genutzt werden kann. So wird der Sockel aktiviert und die ersten nötigen Gefässe für die
Genossenschaft werden bereitgestellt.
Das Wohnangebot bietet verschiedene Abstufungen von Wohnen im kompletten Selbstausbau bis hin
zu fertig ausgebautem Wohnen. Im Sockelgebäude steht den Bewohner:innen ein hoher
Gestaltungsspielraum zur Verfügung, wobei auch Küche und Nasszellen eigenständig weiter ausgebaut
werden. Im Bettenhochhaus hingegen kann auf bestehende Strukturen zurückgegriffen werden, was
einen niederschwelligen Einstieg in den Selbstausbau ermöglicht.
Der Entwurf schafft Raum für gemeinsames Aushandeln. So wird das KSB, das selbst ein Symbol der
Fremdbestimmung war, zu einem Ort der Mitbestimmung.