In der vorliegenden Bachelorarbeit wird der Entwurf eines Ersatzneubaus für die Brücke über den Friesenbergbach im Kanton Zürich behandelt. Zur Ermittlung einer geeigneten Lösung wird eine Variantenstudie durchgeführt, in der eine Bogenbrücke, eine unterspannte Brücke und eine integrale Holz-Beton-Verbundbrücke untersucht werden. Auf Grundlage der Bewertung wird die integrale Holz-Beton-Verbundbrücke als Vorzugsvariante ausgewählt und vertieft analysiert. Das Tragwerk kombiniert die positiven Eigenschaften von Holz und Beton. Die Widerlagerbereiche werden in Betonbauweise ausgeführt, während der Überbau aus drei Brettschichtholzträgern der Festigkeitsklasse GL28h mit aufbetonierter Verbundplatte besteht. Der Verbund wird durch GSA-HBV-Verbinder sichergestellt. Für die statische Modellierung und Berechnung kommt das Stabwerks-modell nach Rautenstrauch zum Einsatz. Die Ergebnisse zeigen, dass das Tragwerk die Anforde-rungen an die Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit erfüllt. Abschliessend werden konstruktive Details sowie ein möglicher Bauablauf vorgestellt.
This bachelor's thesis focuses on designing a replacement bridge over the Friesenbergbach in the canton of Zurich. A variant study was conducted to identify a suitable solution, in which three bridge concepts were investigated: an arch bridge, an underspanned bridge, and an integral timber–concrete composite bridge. After evaluating these concepts, the integral timber-concrete composite bridge was selected as the preferred option and analyzed in greater detail.
This structure combines the beneficial properties of timber and concrete. The abutment areas are designed as reinforced concrete cantilever structures, and the bridge deck consists of three GL28h glued laminated timber girders connected to a concrete slab. GSA-HBV connectors ensure composite action between the timber and concrete. The framework model developed by Rautenstrauch is applied for the structural modeling and analysis. The results demonstrate that the structure satisfies the requirements of both the ultimate and serviceability limit states. Finally, the presentation includes selected structural details and a possible construction sequence.
Ersatzneubau der Fussgänger- und Velobrücke Friesenbergbach
Beschreibung
In der vorliegenden Bachelorarbeit wird der Entwurf eines Ersatzneubaus für die Brücke über den Friesenbergbach im Kanton Zürich behandelt. Zur Ermittlung einer geeigneten Lösung wird eine Variantenstudie durchgeführt, in der eine Bogenbrücke, eine unterspannte Brücke und eine integrale Holz-Beton-Verbundbrücke untersucht werden. Auf Grundlage der Bewertung wird die integrale Holz-Beton-Verbundbrücke als Vorzugsvariante ausgewählt und vertieft analysiert. Das Tragwerk kombiniert die positiven Eigenschaften von Holz und Beton. Die Widerlagerbereiche werden in Betonbauweise ausgeführt, während der Überbau aus drei Brettschichtholzträgern der Festigkeitsklasse GL28h mit aufbetonierter Verbundplatte besteht. Der Verbund wird durch GSA-HBV-Verbinder sichergestellt. Für die statische Modellierung und Berechnung kommt das Stabwerks-modell nach Rautenstrauch zum Einsatz. Die Ergebnisse zeigen, dass das Tragwerk die Anforde-rungen an die Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit erfüllt. Abschliessend werden konstruktive Details sowie ein möglicher Bauablauf vorgestellt.
This bachelor's thesis focuses on designing a replacement bridge over the Friesenbergbach in the canton of Zurich. A variant study was conducted to identify a suitable solution, in which three bridge concepts were investigated: an arch bridge, an underspanned bridge, and an integral timber–concrete composite bridge. After evaluating these concepts, the integral timber-concrete composite bridge was selected as the preferred option and analyzed in greater detail.
This structure combines the beneficial properties of timber and concrete. The abutment areas are designed as reinforced concrete cantilever structures, and the bridge deck consists of three GL28h glued laminated timber girders connected to a concrete slab. GSA-HBV connectors ensure composite action between the timber and concrete. The framework model developed by Rautenstrauch is applied for the structural modeling and analysis. The results demonstrate that the structure satisfies the requirements of both the ultimate and serviceability limit states. Finally, the presentation includes selected structural details and a possible construction sequence.