- Durch die Schichtung von Funktionen über Generationen und Programme
hinweg wird ein einzelnes Gebäude zu einem gesellschaftlichen Netzwerk.
- Wiederverwenden heisst nicht auslöschen, sondern weiterentwickeln - die
Struktur spricht aus ihrer Vergangenheit und beherbergt gleichzeitig die
Bedürfnisse von morgen.
In Dättwil sollen 50‘000 Quadratmeter Spitalbauten abgerissen werden. Doch das
Dorf hat dringenden Bedarf: Eine neue Primarschule und eine Sporthalle sind für
2032 geplant, denn die bestehenden Einrichtungen sind überfüllt und veraltet. Dem
jetzigen Dorfzentrum fehlt ein öffentliches Herz - es gibt kein Café, keinen
gemeinschaftlichen Treffpunkt und wenig programmatische Dichte. Gleichzeitig wird
erwartet, dass Dättwil wächst, wie die Wohnsiedlung Galgenbuck und der
Masterplan der Stadt Baden zeigen, der eine gemischte Nutzung, Mobilität und
einen hochwertigen öffentlichen Raum vorsieht.
Bei diesem Projekt wird das bestehende Spital als Ressource und nicht als Last
betrachtet. Durch die Wiederverwendung der robusten Struktur des alten KSB, die
Reduktion der Masse des überdimensionierten Sockels und die Einführung kleineren
Volumen und Zwischenräume schafft das Projekt räumliche Variation und großzügige
öffentliche Zonen. Der Baukörper enthält ein reichhaltiges Programm: Schule,
Sporthalle, Bibliothek Café, KITA, Altersbetreuung, Büros, Spitex, altersgerechtes
Wohnen und Genossenschaftswohnungen.
Bei dem Konzept geht es nicht nur um die Erhaltung der Substanz, sondern auch um
die Erhaltung des Potenzials. Statt neue Funktionen auf der grünen Wiese zu
verstreuen, verdichtet das Projekt sie an einem Ort und schafft Synergien zwischen
Generationen, Funktionen und Nutzungsrhythmen. Das Ergebnis ist ein vertikales
Quartier und ein sozialer Anker für Dättwil: ein Denkmal der Vergangenheit, zur
einer Plattform für die Zukunft.
- By layering functions across generations and programs, a single building becomes a social network.
- Reuse does not mean erasing, but rather further developing – the structure speaks of its past while also accommodating the needs of tomorrow.
In Dättwil, 50,000 square meters of hospital buildings are to be demolished. But the village has urgent needs: a new primary school and a sports hall are planned for 2032, as the existing facilities are overcrowded and outdated. The current village center lacks a public heart—there is no café, no communal meeting place, and little programmatic density. At the same time, Dättwil is expected to grow, as evidenced by the Galgenbuck housing development and the master plan for the city of Baden, which envisions mixed use, mobility, and high-quality public space.
In this project, the existing hospital is seen as a resource rather than a burden. By reusing the robust structure of the old KSB, reducing the mass of the oversized base, and introducing smaller
volumes and intermediate spaces, the project creates spatial variation and generous public zones. The building contains a rich program: school, sports hall, library café, daycare center, elderly care, offices, Spitex, age-appropriate housing, and cooperative apartments.
The concept is not only about preserving the substance, but also about preserving the potential. Instead of scattering new functions across a greenfield site, the project condenses them in one place and creates synergies between generations, functions, and usage patterns. The result is a vertical neighborhood and a social anchor for Dättwil: a monument to the past, turned into a platform for the
future.
- Durch die Schichtung von Funktionen über Generationen und Programme
hinweg wird ein einzelnes Gebäude zu einem gesellschaftlichen Netzwerk.
- Wiederverwenden heisst nicht auslöschen, sondern weiterentwickeln - die
Struktur spricht aus ihrer Vergangenheit und beherbergt gleichzeitig die
Bedürfnisse von morgen.
In Dättwil sollen 50‘000 Quadratmeter Spitalbauten abgerissen werden. Doch das
Dorf hat dringenden Bedarf: Eine neue Primarschule und eine Sporthalle sind für
2032 geplant, denn die bestehenden Einrichtungen sind überfüllt und veraltet. Dem
jetzigen Dorfzentrum fehlt ein öffentliches Herz - es gibt kein Café, keinen
gemeinschaftlichen Treffpunkt und wenig programmatische Dichte. Gleichzeitig wird
erwartet, dass Dättwil wächst, wie die Wohnsiedlung Galgenbuck und der
Masterplan der Stadt Baden zeigen, der eine gemischte Nutzung, Mobilität und
einen hochwertigen öffentlichen Raum vorsieht.
Bei diesem Projekt wird das bestehende Spital als Ressource und nicht als Last
betrachtet. Durch die Wiederverwendung der robusten Struktur des alten KSB, die
Reduktion der Masse des überdimensionierten Sockels und die Einführung kleineren
Volumen und Zwischenräume schafft das Projekt räumliche Variation und großzügige
öffentliche Zonen. Der Baukörper enthält ein reichhaltiges Programm: Schule,
Sporthalle, Bibliothek Café, KITA, Altersbetreuung, Büros, Spitex, altersgerechtes
Wohnen und Genossenschaftswohnungen.
Bei dem Konzept geht es nicht nur um die Erhaltung der Substanz, sondern auch um
die Erhaltung des Potenzials. Statt neue Funktionen auf der grünen Wiese zu
verstreuen, verdichtet das Projekt sie an einem Ort und schafft Synergien zwischen
Generationen, Funktionen und Nutzungsrhythmen. Das Ergebnis ist ein vertikales
Quartier und ein sozialer Anker für Dättwil: ein Denkmal der Vergangenheit, zur
einer Plattform für die Zukunft.
- By layering functions across generations and programs, a single building becomes a social network.
- Reuse does not mean erasing, but rather further developing – the structure speaks of its past while also accommodating the needs of tomorrow.
In Dättwil, 50,000 square meters of hospital buildings are to be demolished. But the village has urgent needs: a new primary school and a sports hall are planned for 2032, as the existing facilities are overcrowded and outdated. The current village center lacks a public heart—there is no café, no communal meeting place, and little programmatic density. At the same time, Dättwil is expected to grow, as evidenced by the Galgenbuck housing development and the master plan for the city of Baden, which envisions mixed use, mobility, and high-quality public space.
In this project, the existing hospital is seen as a resource rather than a burden. By reusing the robust structure of the old KSB, reducing the mass of the oversized base, and introducing smaller
volumes and intermediate spaces, the project creates spatial variation and generous public zones. The building contains a rich program: school, sports hall, library café, daycare center, elderly care, offices, Spitex, age-appropriate housing, and cooperative apartments.
The concept is not only about preserving the substance, but also about preserving the potential. Instead of scattering new functions across a greenfield site, the project condenses them in one place and creates synergies between generations, functions, and usage patterns. The result is a vertical neighborhood and a social anchor for Dättwil: a monument to the past, turned into a platform for the
future.