Mit dem KSB finden wir auf 13 Geschosse verteilt eine Bodenfläche von 50’000 m². Was sich nach
einem Verdichtungstraum anhört, ist in einem abgelegenen Stadtteil der Gemeinde Baden wohl eher
eine Bürde. Daher weg damit. Aber halt! Abbruch ist nicht länger als Selbstverständlichkeit der
Architekturbranche zu verstehen. Wir können nicht weiterhin der erstbesten Lösung zustimmen und
unreflektiert alt eingeübte Praktiken ausüben. Zeit für eine neue (alte) Architektur. Bestand gilt es zu
nutzen – in seiner vollen Ernsthaftigkeit, in einer sorgsamen Auseinandersetzung mit der
strukturellen und ortsspezifischen Begebenheit.
In meiner Bachelorthesis befasse ich mich mit den Schwächen und Möglichkeiten des KSB – mit der
Gemeinde, dem Baubestand und dessen Zeitlichkeit sowie mit dem aktuell geltenden
Architekturverständnis. Aussagen für oder gegen einen Abbruch werden betrachtet und einander
gegenübergestellt. Notwendigkeiten für erste Instandhaltungen werden aufgezeigt, Räumlichkeiten
erläutert und mittels Begreifbarkeit eine Wertzuschreibung vermittelt. Zwischen Zerstörung und
Mehrwert werden die Grenzen des Eingriffs erprobt.
Ich distanziere mich bewusst von der Begrifflichkeit der „Lösung“ – vielmehr stehe ich für eine
prozesshafte, ortsspezifische Projekterarbeitung. Als Architektin übernehme ich die Verantwortung,
strukturelle Begebenheiten von Raum zur Verfügung zu stellen, und setze auf die Kunst des
Bewohnens. Die Zeit des KSB als funktionierendes Spitalwesen ist abgelaufen – zurück bleibt ein
immenses Betongebäude. Alles, was danach folgt, bedingt Neuinterpretation, Neudeutung. Eine
Möglichkeit, die ich den Dättwiler:innen und ihren Arbeiter:innen zurückgeben möchte. Raum ist
keine fertiggestellte Struktur – Raum fordert Instandhaltung, Fürsorge und Pflege.
Mit dem KSB finden wir auf 13 Geschosse verteilt eine Bodenfläche von 50’000 m². Was sich nach
einem Verdichtungstraum anhört, ist in einem abgelegenen Stadtteil der Gemeinde Baden wohl eher
eine Bürde. Daher weg damit. Aber halt! Abbruch ist nicht länger als Selbstverständlichkeit der
Architekturbranche zu verstehen. Wir können nicht weiterhin der erstbesten Lösung zustimmen und
unreflektiert alt eingeübte Praktiken ausüben. Zeit für eine neue (alte) Architektur. Bestand gilt es zu
nutzen – in seiner vollen Ernsthaftigkeit, in einer sorgsamen Auseinandersetzung mit der
strukturellen und ortsspezifischen Begebenheit.
In meiner Bachelorthesis befasse ich mich mit den Schwächen und Möglichkeiten des KSB – mit der
Gemeinde, dem Baubestand und dessen Zeitlichkeit sowie mit dem aktuell geltenden
Architekturverständnis. Aussagen für oder gegen einen Abbruch werden betrachtet und einander
gegenübergestellt. Notwendigkeiten für erste Instandhaltungen werden aufgezeigt, Räumlichkeiten
erläutert und mittels Begreifbarkeit eine Wertzuschreibung vermittelt. Zwischen Zerstörung und
Mehrwert werden die Grenzen des Eingriffs erprobt.
Ich distanziere mich bewusst von der Begrifflichkeit der „Lösung“ – vielmehr stehe ich für eine
prozesshafte, ortsspezifische Projekterarbeitung. Als Architektin übernehme ich die Verantwortung,
strukturelle Begebenheiten von Raum zur Verfügung zu stellen, und setze auf die Kunst des
Bewohnens. Die Zeit des KSB als funktionierendes Spitalwesen ist abgelaufen – zurück bleibt ein
immenses Betongebäude. Alles, was danach folgt, bedingt Neuinterpretation, Neudeutung. Eine
Möglichkeit, die ich den Dättwiler:innen und ihren Arbeiter:innen zurückgeben möchte. Raum ist
keine fertiggestellte Struktur – Raum fordert Instandhaltung, Fürsorge und Pflege.