Die Arbeit analysiert die Betriebsoptimierung eines Grossbatteriespeichers am Werkhof
Oberbüren der Gebietseinheit VI. Es wird geprüft, ob die Dimensionierung von
Winterdienstfahrzeugen, Ladesystem und Hausanschluss den realen Anforderungen
entspricht. Zudem werden verschiedene Betriebsmodelle für die Zweitnutzung des
Batteriespeichers bewertet. Die Ergebnisse zeigen: Fahrzeuge und Ladesystem sind
grundsätzlich ausreichend dimensioniert, benötigen jedoch nach der Umrüstung eine erneute
Prüfung. Die wirtschaftlich und ökologisch sinnvollste Zweitnutzung ist eine Kombination aus
Eigenverbrauchsoptimierung und verteilter Rückspeisung überschüssiger PV-Energie.
Peakshaving und Energiehandel sind ungeeignet, Systemdienstleistungen sind technisch
möglich, aber rechtlich und betrieblich eingeschränkt. Die Arbeit liefert eine fundierte
Entscheidungsgrundlage für die Betriebsstrategie von Batteriespeichern auf Werkhöfen und
zeigt das Potenzial intelligenter Zweitnutzungskonzepte für die Energiewende auf.
This bachelor thesis analyses the operational optimisation of a large-scale battery storage
system at the Oberbüren depot of the district unit VI. The study evaluates whether the sizing
of electric winter service vehicles, charging infrastructure and grid connection meets realworld
requirements, using actual consumption data and simulations. Various operating
models for secondary use of the battery storage are assessed. Results show that vehicles
and charging system are adequately dimensioned, but require a renewed assesment after
the conversion. The most effective secondary use is a combination of self-consumption
optimisation and distributed PV surplus feed-in. Peak shaving and energy trading are
unsuitable, while system services are technically possible but limited by legal and operational
factors. The findings provide a solid basis for future battery storage strategies at depots and
demonstrate the potential of intelligent secondary use for the energy transition.
Betriebsoptimierung Grossbatteriespeichersystem in einem Werkhof
Beschreibung
Die Arbeit analysiert die Betriebsoptimierung eines Grossbatteriespeichers am Werkhof
Oberbüren der Gebietseinheit VI. Es wird geprüft, ob die Dimensionierung von
Winterdienstfahrzeugen, Ladesystem und Hausanschluss den realen Anforderungen
entspricht. Zudem werden verschiedene Betriebsmodelle für die Zweitnutzung des
Batteriespeichers bewertet. Die Ergebnisse zeigen: Fahrzeuge und Ladesystem sind
grundsätzlich ausreichend dimensioniert, benötigen jedoch nach der Umrüstung eine erneute
Prüfung. Die wirtschaftlich und ökologisch sinnvollste Zweitnutzung ist eine Kombination aus
Eigenverbrauchsoptimierung und verteilter Rückspeisung überschüssiger PV-Energie.
Peakshaving und Energiehandel sind ungeeignet, Systemdienstleistungen sind technisch
möglich, aber rechtlich und betrieblich eingeschränkt. Die Arbeit liefert eine fundierte
Entscheidungsgrundlage für die Betriebsstrategie von Batteriespeichern auf Werkhöfen und
zeigt das Potenzial intelligenter Zweitnutzungskonzepte für die Energiewende auf.
This bachelor thesis analyses the operational optimisation of a large-scale battery storage
system at the Oberbüren depot of the district unit VI. The study evaluates whether the sizing
of electric winter service vehicles, charging infrastructure and grid connection meets realworld
requirements, using actual consumption data and simulations. Various operating
models for secondary use of the battery storage are assessed. Results show that vehicles
and charging system are adequately dimensioned, but require a renewed assesment after
the conversion. The most effective secondary use is a combination of self-consumption
optimisation and distributed PV surplus feed-in. Peak shaving and energy trading are
unsuitable, while system services are technically possible but limited by legal and operational
factors. The findings provide a solid basis for future battery storage strategies at depots and
demonstrate the potential of intelligent secondary use for the energy transition.